Hollywood wird umdenken müssen. Man sieht ihre "woken" Filme und Serien floppen wie am Fließband, in den Kinos und auf unseren Screens. Wer das nicht sehen will oder leugnet, lügt einfach oder macht sich selbst was vor.
Dabei haben die meisten Menschen überhaupt nichts gegen Diversität in ihren Medien. Erst als diese in den Fokus rückte und dadurch die Qualität der Filme und Serien gelitten hat, wurde es zum Problem. Man hat sich mehr mühe gegeben, politisch korrekt und divers zu sein, als ein gutes Produkt abzuliefern. Wie gesagt, die Zahlen sind der Beweis.
In der Gaming-Industrie ist es nicht anders, und da hat der Umschwung schon begonnen. Nachdem viele Millionen-schwere Spiele aus den selben Gründen gefloppt sind, wird nun alles umgekrempelt und der "woke" Aspekt aussortiert. Man kann nur hoffen und abwarten, ob es sich wieder in eine gute Richtung entwickeln wird, und das alles dazu führen wird, dass wir wieder vernünftige Qualitätsmedien genießen dürfen.
Serien und Filme haben sich schon immer sehr gewandelt. In den 50er und 60er waren Frauen in Serien und Filme nur dafür da vom Männlichen Helden gerettet zu werden. Das hat sich dann in den 80er und 90er dann geändert. Und Frauen waren auch vermehrt die Helden der Stunde. Und heute bekommen die Figuren noch mehr schwächen und Starken. Und wie Rucze schon anmerkt queere Figuren waren früher sehr oft einfach nur wandelde Klischees. Heutzutage haben die Figuren ein viel breiteres Spektrum an CHrakter eigentschaften die nicht mehr so starfestgelegt sind. Oft mit viel mehr Charakter Entwicklung.
Hey Bagaaa
Du sprichst mir aus der Seele mit deinem Wunsch nach 2000-2010 Niveau im Film und Serienbereich. Ich würde sogar 1990er mit hinzunehmen. Glaub aber der Zug ist abgefahren. Das hat sich einfach zu sehr in den Köpfen der Chefetagen festgefressen. Es muss einfach heute alles "woke" sein. Es wird immer schlimmer werden. Auch werden wir in Zukunft immer mehr Gender Änderungen im Bereich Film und Fernsehen haben. Immer mehr unserer geliebte.Helden egal ob männlich oder weiblich werden einfach mal zum spass getauscht werden. Bin felsenfest der Meinung das wir zB in den nächsten 5-10 Jahren eine Jane Bond bekommen werden. Ian Fleming wird sich im Grab umdrehen aber glaub mir, es wird so kommen. Das ist für mich mit ein Grund warum ich seit beinahe 10 Jahren nicht mehr im Kino war. Das kann mir alles gestohlen bleiben. Ich habe mittlerweile eine Sammelung von 150+ DVD und BLUERAY Scheiben welche ich durch regelmäßige Flohmarkt Besuche weiter ausbauen und so das habe / schau was mir gefällt der ganze neue Müll kann mir gestohlen bleiben.
MFG
In den 2000ern und 2010ern gab es queere oder diverse Figuren meist nur als Nebenrollen, oft klischeehaft, oft humoristisch gebrochen, selten als echte Hauptfiguren. Das wirkte „organisch“, weil es dem damaligen Mainstream entsprach, nicht unbedingt der Realität.
Heute ist die Darstellung breiter, sichtbarer und vielfältiger und dadurch für manche ungewohnt.
Das heißt aber nicht automatisch, dass es „Checklisten“ sind. Es ist eher ein Korrekturprozess, der jahrzehntelange Unterrepräsentation ausgleicht. Wenn man lange nur eine Perspektive gewohnt war, wirkt jede Erweiterung zunächst wie „Agenda“, obwohl es schlicht mehr Realität ist.
Die Idee, dass moderne Filme klassische Helden „entmaskulinisieren“, ist ein verbreitetes Gefühl aber es basiert oft auf einer romantisierten Erinnerung.
James Bond war schon immer ein Produkt seiner Zeit.
Die frühen Bonds waren cool, aber auch emotional extrem flach, teilweise toxisch, und stark von männlichen Fantasien geprägt. Die neueren Filme haben versucht, Bond komplexer zu machen, nicht schwächer.
Verletzlichkeit ist kein Widerspruch zu Maskulinität im Gegenteil: Sie macht Figuren oft interessanter, glaubwürdiger und zeitgemäß.
Die Welt hat sich verändert.
Ein Held, der heute genauso agiert wie 1965, würde nicht als „stark“ wirken, sondern als Karikatur.
Die Dekonstruktion ist kein Angriff auf Männlichkeit, sondern eine Modernisierung von Archetypen, die sonst stehengeblieben wären.
Ich verstehe die Sehnsucht nach klaren Archetypen aber moderne Geschichten versuchen nicht, alte Figuren zu zerstören, sondern neue Perspektiven hinzuzufügen. Vielfalt ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung.
Melde dich an oder erstelle ein Konto, um eine Antwort zu posten.