S01E05: Blut an ihren Händen (Blood On Their Hands)
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Die Geschichte von Jeffrey Dahmer erzählt die düstere Geschichte eines der berüchtigtsten Serienmörder der US-Geschichte, der zwischen 1978 und 1991 mindestens 17 junge Männer grausam ermordete. Die Serie zeichnet Dahmers Weg von einer von Isolation und elterlichen Konflikten geprägten Kindheit bis hin zu seinen schrecklichen Taten nach, die von Betäubung, Kontrolle, Nekrophilie und Kannibalismus geprägt waren. Dabei rückt die Erzählung nicht allein den Täter in den Mittelpunkt, sondern setzt einen starken Fokus auf das eklatante Versagen der Institutionen. Die Ermittlungsbehörden von Milwaukee ignorierten über Jahre hinweg drängende Warnungen aus der Nachbarschaft – begünstigt durch tief sitzenden Rassismus, Homophobie und die Gleichgültigkeit gegenüber marginalisierten Bevölkerungsgruppen, aus denen Dahmers Opfer vorwiegend stammten. Gleichzeitig gibt die Staffel den Opfern ihre Würde zurück, indem sie deren individuelle Lebensgeschichten beleuchtet und das anhaltende Trauma ihrer Hinterbliebenen spürbar macht. So entsteht ein beklemmendes Gesamtbild über gesellschaftliches Wegsehen, behördliche Missstände und das unermessliche Leid, das ein Einzelner über unzählige Leben bringen konnte.